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Pilgern in Japan: Auf den Spuren von japanischen Mönchen

Auf den Spuren japanischer Mönche unterwegs auf Jahrhunderte alten Pilgerwegen rund um die Insel Shikoku in Japan. Am Anfang war es auch für mich einfach nur eine Idee, schließlich habe ich mich auf den Weg gemacht, bin los gegangen und wurde reich beschenkt. Nach 1.200 km habe ich einiges über Japan und vielleicht noch mehr über mich selbst gelernt. Gerne möchte ich auch dich dabei unterstützen, diesen Weg zu gehen.

Nächste Vorbereitungstermine für deine Pilgerreise nach Japan:

Vorbereitungs-Seminare für den japanischen Pilgerweg auf Shikoku
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Einzigartiges Japan-Erlebnis

Japan, wie es nur wenige zu sehen bekommen: die einzigartige Natur und Kultur der Insel Shikoku weit ab vom Trubel und Hektik der japanischen Großstädte.
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Auf den Spuren von japanischen Mönchen

Du folgst einem alten Pilgerweg und besuchst 88 buddhistische Tempel und lernst das Leben japanischer Mönche kennen, wie es nur wenige zu sehen bekommen.

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Eine aktive Auszeit auf dem Weg zu Dir

Stets bist du draußen in der Natur unterwegs und wirst geführt von einem Weg, der Dich ankommen lässt, auch bei dir selbst.

Präfekturen

Tempel

km

Tage

Auch Dein Weg?

Immer, wenn ich hier in Deutschland von meinen Pilger-Erfahrungen in Japan berichtet habe, wurde mein Gegenüber neugierig:

„Tom, sag‘ mir bitte bescheid, wenn du mehr darüber erzählst. Ich will mehr darüber erfahren!“

So ist nach und nach auch die Idee zu dieser Webseite entstanden.

Zugleich gab es einige Fragen, was man wissen oder tun müsste, um selbst diesen Weg zu gehen:

„Kann ich den Weg alleine gehen, auch wenn ich kein Japanisch spreche? Wie soll ich das organisieren? Was muss ich vorbereiten? Was kostet mich das?“

Einige dieser Fragen will ich im Folgenden beantworten und allen Interessierten einen Eindruck vermitteln, was es bedeutet, sich selbst auf den Weg zu machen.

Wenn du weitere Unterstützung bei der Vorbereitung zu deiner zukünftigen Pilgerwanderung in Japan brauchst, dann hole sie dir:

Shikoku-Pilgerweg der 88 Orte 四国八十八箇所

Mönch Kūkai (774-835),
Begründer des Shikoku-Pilgerwegs

Die Insel Shikoku gilt seit der Frühzeit als Rückzugsort für Bergmönche, die dort seit 800 n. Chr. auf verschiedenen Wegen zum asketischen Training unterwegs waren. In dieser Zeit hat auch Kūkai (774-835) gelebt, der in Shikoku als buddhistischer Mönch asketische Wanderungen unternommen hat und dem viele Wundertaten zugesprochen wurden. Mit ihm wurde der Shikoku-Pilgerweg bekannt, da ihm viele auf diesen Wegen nachfolgen wollten, um seine Gebets- und Wunderstätten zu besuchen. Kūkai, der als Begründer des Shingon-Buddhismus und der zugehörigen Mikkyo-Praxis gilt, wurde posthum der Ehrentitel „Kōbō Daishi“ verliehen und ist in Japan überall bekannt. Sein Grab liegt auf dem Berg Koya, wo ihm viele Pilger nach dem Ende des Pilgerwegs ihre Ehre erweisen.

Lange war der Shikoku-Pilgerweg nur etwas für asketische Mönche oder solche, die es ihnen nachtun wollten. Seit Anfang der 1990er Jahre wurde der Pilgerweg förmlich neu entdeckt. Auch von Menschen in Lebensphasen, die den Weg in Zeiten des Umbruchs gehen, um sich neu zu orientieren und heraus zu finden, was für sie im Leben wichtig ist. Die meisten japanischen „Pilger“ sind heutzutage mit dem Auto oder Bus unterwegs zu den 88 Tempeln. Nur ein Bruchteil der Pilger gehen zu Fuß auf den alten und neuen Pilgerwegen, so dass man als Pilgerwanderer (jap. arukihenro) meist alleine unterwegs ist – ebenso wie es Kûkai vor über 1000 Jahren war, auf dessen Spuren man geht.

Der Pilgerweg 遍路道

Der rund 1.200 km lange Pilgerweg (henro-michi 遍路道) verläuft durch Wald und freie Natur, etappenweise auch auf Fußgängerwegen parallel zu Straßen.

Auf der gesamten Strecke sind nur wenige Male an die 900 Höhenmeter zu überwinden, was mit normaler Kondition gut zu schaffen ist. Tagesetappen betragen in der Regel 20-30 Kilometer, so dass man für die komplette Rundstrecke ca. 50 Tage benötigt. Selbstverständlich kann man auch längere Pausen machen oder nur Teilstrecken gehen, je nachdem wieviel Zeit man hat. Ich berate dich gerne dazu.

Die 88 Tempel

Tempel

Die 88 Tempel befinden sich in den 4 Präfekturen Shikokus und stellen 4 symbolische Übungsphasen auf dem spirituellen Weg dar:

  • Tempel 1-23 in Tokushima (Awa): Spirituelles Erwachen (発心 hosshin)
  • Tempel 24 – 39 in Kochi (Tosa): Asketische Übung (修行 shugyō)
  • Tempel 40-65 in Ehime (Iyo): Erleuchtung (菩提 bodai)
  • Tempel 66 – 88 in Kagawa (Sanuki): Nirvana (涅槃 nehan)

Der Besuch der 88 Tempel vollzieht sich stets nach dem gleichen Muster:

  1. Verbeugen vor dem Haupttor (san-mon: 山門)
  2. Eintritt in die Tempelanlage durch das Haupttor
  3. Reinigen der Hände und des Mundes an der Waschstelle (mizu-ya: 水屋)
  4. Glockenschlag am Glockenturm (shô-rô: 鐘楼), sofern gestattet.
  5. Gebet vor dem Haupt-Tempelgebäude (hon-dô: 本堂)
  6. Gebet vor dem Daishi-Tempelgebäude (daishi-dô: 大師堂), in dem eine Statue von dem Mönch Kūkai aufgestellt ist.
  7. Gang zum Tempelbüro (nôkyôsho: 納経所) und Eintragung in das Tempelbuch (nôkyôchô:納経帳)

Unterkünfte 宿

Minshuku 民宿

Die beliebteste Art zu übernachten sind die japanischen Minshukus, die man mit privat geführen Pensionen mit einem Gemeinschaftsbad vergleichen könnte. Der Ablauf ist stets: Zwischen 16-17 Uhr sollte man eintreffen, dann geht’s ins Bad, um 18 Uhr gibt es Abendessen, und am nächsten Morgen,  meist um 7 Uhr, Frühstück. Kosten ca. 6.500 Yen.

Ryokan 旅館

Traditionelle typisch japanische Herberge mit meist etwas höherem Standard als im Minshuku. Typisch japanische Zimmer mit einem gemeinsamen Bad. Kosten: meist ab 7.000 Yen pro Übernachtung mit Abendessen und Frühstück.

Shukubô 宿坊

Einige Tempel haben auch angeschlossene Unterkünfte, die meist für Pilger-Busgruppen ausgelegt sind, aber auch von Einzelreisenden genutzt werden können. Es besteht meist Gelegenheit, morgens und abends an den Gebeten im Tempel morgens und abends teilzunehmen. Ebenso mit Gemeinschaftsbad und Verpflegung zum Abendessen und Frühstück. Kosten: ca. ab 6.000 Yen.

Zenkonyado 善根宿

Es gibt sie zwar nicht überall, aber es lohnt sich, danach Ausschau zu halten: günstige oder gar kostenlose Unterkünfte in extra für Pilger hergerichteten Häusern, die als Gemeinschaftsunterkunft dienen.

Japanisch für Pilger

遍路 Henro

Pilger werden in Japan „henro“ genannt, das in der Anrede höflich als „O-Henro-San“ ausgesprochen wird. Wenn man sagen möchte, dass man ein Pilger ist, dann sagt man: „Aruki-Henro des“, was bedeutet, dass man als Pilger zu Fuß unterwegs ist, um sich von den anderen Pilgern in den Autos oder Bussen zu unterscheiden.

お接待 O-Settai

In Shikoku werden seit jeher Pilger als Gäste behandelt und es kommt auch heute noch vor, dass man etwas geschenkt bekommt. Diese Geschenke an Pilger nennt man O-Settai. Es kann Obst, Süßigkeiten, ein Tee oder ein Talisman sein. Für diese freundliche Geste sollte man sich höflich bedanken mit: „O-Settai Arigato Gozaimas“

納経帳 Nôkyôchô 

Das Tempel- und Stempelbuch. Die meisten Pilger haben ein Buch dabei, mit dem sie nach den Gebetsritualen zum Tempelbüro (Nôkyôsho: 納経所) gehen, und sich dort einen Eintrag geben lassen. Der Eintrag umfasst meist mehrere „Stempel“ und immer handschriftliche Zeichnungen, die meist aber nicht zu entziffern sind 🙂

納め札 Osame-fuda

Das Namenszettel: Früher war es für Pilger Brauch, bei dem Besuch eines Tempels eine Holzplättchen an das Tempel-Tor zu nageln. Daher sind die Pilger-Tempel auch als Ort der Namens-Schilder (jap. 札所 fudasho) bekannt. Heute gibt es Namenszettel aus Papier, die man beschriftet und in eine Box am Haupttempel einwirft. Auch unter den Pilgern tauscht man diese gern aus.

Die wichtigsten Pilgerutensilien

  • Der Pilgerstab: Kongô-zue 金剛杖: Ganz wichtig, auf ihm steht geschrieben: 同行二人 (Dôgyô-Ninin) was besagt, dass derselbe Weg von zwei Menschen gegangen wird. Damit ist gemeint, dass man als Pilger nicht alleine unterwegs ist, sondern stets von dem Mönch Kûkai begleitet wird, der diesen Weg begründet hat. Der Pilgerstab ist zudem sehr praktisch, insbesondere beim Auf- und Abstieg, danken es einem die Knie, wenn man sein Körpergewicht darauf etwas abstützt.
  • Der Strohhut: Suge-Gasa 菅笠: Der Strohhut ist ebenso praktisch – bei Regen und Sonne – und man wird damit schon von weitem eindeutig als Pilger erkannt. Wenn du aber dein Rucksack soweit nach oben ragt, kann er etwas störend sein, so habe ich aus genau diesem Grund darauf verzichtet. Schick ist er alle mal.
  • Die weiße Weste: Hakui 白衣: Die Farbe Weiß steht in Japan für Reinheit und Unschuld und wird auch für das Totengewand verwendet. Pilger tragen in Japan traditionell weiß um zu zeigen, dass sie rein genug für ihre spirituelle Begegnung und auch bereit sind, zu sterben und daher im hier und jetzt zu leben. Man kauft sich einfach bei Tempel 1 alle Utensilien, dort ist man – man wir es kaum glauben – darauf vorbereitet.

Wegweiser 看板

Hinweisschilder am Wegesrand

Von Tempel 1 bis zum Tempel 88 war ich nie alleine gelassen. Immer haben mich die bunten Schilder begleitet und mir den Weg gezeigt. Man kann also getrost auf GPS-Tracks und GoogleMaps verzichten, wenn man sich an den kleinen roten Zeichen am Wegesrand orientiert. Auch wenn man kein Japanisch spricht, findet man also sicher den Weg. Als Symbol findet man häufig dieses rote Pilgermännchen, das mich auch zum Logo dieser Webseite inspiriert hat, denn er war mir stets ein guter Wegbegleiter.

Ergänzend wird ein (englisches) Streckenbuch mit Karten und Streckeninfos angeboten, das ganz praktisch ist, wenn man z.B. den nächsten Supermarkt sucht. Das kauft man sich einfach bei Tempel Nr. 1 oder erhält es kostenlos bei mir im Seminar.

Folgende Schriftzüge findet man auf den Hinweis-Schildern:

  • 同行二人 (Dôgyô-Ninin): „Dergleiche Weg, zwei Menschen“. Eine Anspielung daran, dass jeder Pilger symbolisch durch den Pilgerstab von dem Mönch Kukai begleitet wird.
  • 遍路 (henro): Pilger
  • へんろ道, 遍路道 (henro-michi): Pilgerweg
  • oder einfach rote Pfeile, das genügt meist völlig!

Essen 食べ物

Über das japanische Essen ist viel geschrieben worden, aber eines ist klar: es gibt viel mehr als Sushi. Ob Reisschüsseln mit verschiedenen Toppings, oder Nudelsuppen bis hin zu Salaten und den berühmten Bento-Boxen gibt es eine Vielzahl von Speisen, die mit dem Pilger-Hunger ganz besonders gut schmecken. Man darf sich freuen: Selten wird man sonst in Japan so eine Vielfalt von Speisen zu so günstigen Preisen erleben. Besonders die Supermärkte bieten eine Fülle von frisch zubereiteten Gerichten, die man dort auch warm genießen kann. Jeder der eine Unterkunft gebucht hat, kann sich auf einen morgens und abends reich und schön gedeckten Tisch freuen.

Rastplätze 休憩所

Es gibt zahlreiche öffentliche aber auch private Rastplätze, die zum Verweilen und Kraft-Tanken einladen. Von einem einfach Regendach bis zu einer vollausgestatteten Hütte mit Toilette und Heizung gibt es viele Varianten. Es ist ein Vergüngen sich überraschen zu lassen, wie der nächste Rastplatz wohl ausschauen mag, an dem man vorbei kommt und Halt machen möchte.

Zelten 野宿

Zelten in Japan? Ist das überhaupt erlaubt? 

Mich hat es gereizt, soweit zu gehen, wie mich die Füße tragen, und nicht im Voraus planen zu müssen, wo ich eine Unterkunft finden kann. Also habe ich Zelt und Schlafsack eingepackt und meist draußen übernachtet.

Auch als Pilger, der draußen übernachtet, ist man nicht ganz alleine. Ich schätze, dass ca. 10 Prozent aller Pilger, die zu Fuß unterwegs sind, sich ebenso auf dieses naturverbundene Abenteuer einlassen. Natürlich ist das auch die günstigere Variante und wird vor allem von jüngeren Leuten bevorzugt.

In Shikoku ist Campen (野宿, Nojuku) entlang des Pilgerweges geduldet, sofern man sich an die Regeln hält und eindeutige Verbotsschilder beachtet.

Gezeltet habe ich in Schutzhütten, neben Parkplätzen, in der freien Natur ebenso wie in der Nähe von Tempeln und Shintō-Schreinen. Ich hatte nie Probleme gehabt und habe mich ich in Japan immer sehr sicher gefühlt. Ich bitte alle, die es mir nachtun und draußen zelten, das mit Respekt vor Natur und Mensch tun, und keinen Müll hinterlassen.

Mein Pilger-Tagesablauf:

  • 6 Uhr: Es wird hell, aufstehen & zusammenpacken
  • 7 Uhr: Ich frühstücke kurz und mache mich auf den Weg
  • 12-14 Uhr: Ein warmens Mittagessen, wo sich ein günstiges Restaurant findet. Meist kaufe ich auch schon etwas fürs Abendessen.
  • 16 Uhr: Die Suche nach einem Schlafplatz beginnt allmählich.
  • 17 Uhr: Der Schlafplatz wird eingerichtet, eine Kleinigkeit gegessen
  • 18 Uhr: Das Zelt steht und es wird langsam dunkel, nun ziehe ich mich ins Zelt zurück und lese noch etwas.
  • 20 Uhr: So langsam werde ich müde, und schlafe bald ein.

Einmal  in der Woche habe ich mir eine Unterkunft gegönnt, denn das hat definitiv auch seine Vorteile: Kleidung waschen, ins japanisches Bad eintauchen und auch das leckere Essen und den abendlichen Austausch habe ich sehr genossen. Diese Kombination war für mich genau richtig.

Begegnungen 出合い

Natürlich habe ich den Bonus, Japanisch zu sprechen genutzt und bin in den Austausch mit anderen Pilgern gegangen. Wo trifft man sich?

Die meisten andere Pilger trifft man bei den 88 Tempeln, wo jeder in der Regel eine kurze Pause macht. Häufig tauscht man nur einen kurzen Gruß aus, aber manchmal entwickelten sich auch Gespräche und ebenso Sympathien, die dazu führen, dass man zusammen weiter geht. Meist geht man selten länger als einen halben Tag gemeinsam, da man doch ein unterschiedliches Tempo hat und keinem zur Last fallen will.

Immer wieder schön ist es, wenn man nach Hunderten von Kilometern bekannte Gesichter wieder trifft. Es ist schon erstaunlich, wie sehr das gemeinsame Pilgern verbindet, schließlich ist man den selben Weg gegangen und hat ähnliche Erfahrungen gemacht, über die man sich dann gerne austauscht.

Ich erinnere mich noch gut:

  • an einen 82jährigen Pilger, der den Weg schon zum achtenmal gegangen ist
  • an einen 24jährigen Mönch, der in seiner Jugend in Osaka als Drogendealer auf die schiefe Bahn gekommen ist, und dann ins Kloster ging.
  • ein 50jähriger Architekt aus Tokyo, der von den Belastungen am Arbeitsplatz die Schnauze voll, und einfach seinem Job gekündigt hat, was in Japan doch eher selten ist.
  • eine 60jähriger „Berufs-Pilger“, der die Insel schon zum x-ten mal umrundet hat, und dessen Lebensinhalt es ist, solange weiter zu pilgern, bis er stirbt. Nach einer schweren Diagnose sei das seine beste Lebensversicherung, sagt er.
  • ein 70jähriges Ehepaar, das sich zu seiner goldenen Hochzeit auf den Pilgerweg aufgemacht hat und stets mutig ohne besondere Ausrüstung draußen schlafen, ganz ohne Zelt!

Euch und viele mehr werde ich so schnell nicht vergessen. Ihr habt mir gezeigt, wie vielfältig die Welt doch ist!

Sprüche am Wegesrand

Ich kann nicht Kûkai werden,

auch Kûkai kann nicht ich werden.

Ich bin ich,

und suche meinen Weg.

Es gibt Berge,

es gibt Täler,

der Pilgerweg.

Der Pilgerweg,

der das Herz reinigt,

der das Herz poliert.

Im Menschenleben

gibt es Tipps

auf dem Weg.

Zusammen mit Daishi,

der Pilgerweg.

Ein Schritt

macht Unmögliches

möglich.

Ich konnte dich hier treffen,

Danke.

Im Leben

gibt es keinen

Versteck.

Ein Mensch mit Herz

ist ganz gewiss

ausgestattet mit der Buddhanatur.

Der Körper

ist das Kapital

des Pilgerns.

Wenn man sich bemüht,

kann man sich zum Dank,

selbst stützen.

Ein Herz,

das nicht schwankt,

kann sich entscheiden,

das ist die Lehre Daishis.

Weil es Wege gibt, gehen wir sie.

Wenn es keine Wege gibt, schaffen wir uns welche, um sie zu gehen.

Inmitten eines Regenbogens,

gehen Pilger in einer Reihe.

Glücklich angekommen

Glücklich bei Tempel 88 angekommen, wurde ich zum Botschafter des Shikoku 88 Tempel Pilgerweges „ernannt“. Diesem Auftrag versuche ich mit dieser Webseite  gerecht zu werden.

Ich freue mich über jeden, den ich mit dem Japanpilger-Virus anstecken konnte, und sich schon bald selbst auf den Weg macht, diese einzigartige Erfahrung zu machen. Ich helfe Euch gerne dabei.

Meldet Euch! Ich freue mich über Eure Fragen und Anregungen.

Euer,

Japanpilger Tom

Japan-Pilger werden?

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